Musik und Gaudi

Meine Gedanken sind frei

Das Bätzale Mäh Mittwoch, 7. Juli 2021 von Das Bätzale Mäh

So ein Wahnsinn

Fast 30 Jahre Bühnenerfahrungen

So viel steht fest: Ich bin nicht mehr der Jüngste.

Heute im Jahr 2021 befinde ich mich im 56. Lebensjahr.

Ich könnte schon längst die Füße in den weissen Strand in der Südsee strecken,
aber dafür hätte ich das 10fache der Gage verlangen und bekommen müssen.

Jetzt reicht es halt nur für einen Tagesausflug an den Brombachsee.
Aber ich will nicht jammern.
Andere können sich nicht mal eine volle, heiße Badewanne leisten.

Deswegen lege ich mich solidarisch ab und zu in die leere Badewanne und singe dort.

mfg

Määhhhh

Das Bätzale Mäh Mittwoch, 14. Juli 2021 von Das Bätzale Mäh

Ausverkauf Musik

Sonderposten - Ladenhüter

Ob es das auch für die Musik gibt? Lieder die keiner hören will und die ungespielt im Repertoire verkümmern.

Ich hab festgestellt, dass es da einige persönliche Schätze gibt. Die hab ich nur für mich mal eingeübt.
Jetzt überleg ich mir, diese Songs mit der "Aktion Ladenhüter" zum Sonderpreis bei Veranstaltungen zu spielen.

Eingepackt in eine kleine, abendfüllende Geschichte könnte das folgendermaßen ablaufen:

zITAT AUS wIKIPEDIA.

"Thomas Fritsch (* 16. Januar 1944 in Dresden; † 21. April 2021 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher und Schlagersänger.
Der Sohn des Schauspielers Willy Fritsch wurde in den 1960er-Jahren zunächst durch Hauptrollen in verschiedenen Kinofilmen und für einige Zeit als Teenager-Idol bekannt,
später war er vor allem durch zahlreiche Serienrollen (u. a. Drei sind einer zuviel, Rivalen der Rennbahn) präsent.
Als Sprecher war er unter anderem als deutsche Stimme von Russell Crowe, bei Zeichentrickfilmen wie Der König der Löwen und Ice Age
sowie in der Hörspielreihe Die drei ??? als Erzähler tätig. "

Zusatz von mir: In der Filmkomödie "Der Wixxer" spielte er eine Hauptrolle.

Dieser Mann hatte in den 60ern ein sehr schönes, leider nicht so bekanntes Lied veröffentlicht:
Wenn der Mondschein nicht so romantisch wär (Dezember 1963 Platz 13 Deutsche Single Charts)

Wie konnte ich nun eine Beziehung zu diesem Lied aufbauen? Höret und staunet und leset meine Geschichte:

Meine Oma hatte in den 60er Jahren einen Radioschrank mit Tonband-Gerät, dem Vorläufer der Musikkassette.
Damit hat mein Onkel, also der Sohn von der Oma und der Bruder meiner Mutter - soweit alles noch klar? - die aktuellen Schlager mitgeschnitten, also auf Tonband aufgenommen.

Ich hab diese Lieder gewissermaßen mit der Oma-Milch aufsogen.
Ich erinnere mich gerne an diese vertrauten Lieder einer für mich schönen Zeit.

Darunter waren:
- Vom Stadtpark die Laternen, Zwei auf einer Bank (Rex Gildo und Gitte)
- Ich will nen Cowboy als Mann (Gitte)
- Der alte Häuptling der Indianer, Der Mann im Mond (Gus Backus)
- Drei Musketiere, Zwei kleine Italiener (Conny Froboess)
- Babysitter-Boogie (Ralf Bendix)

und Wenn der Mondschein nicht so romantisch wär von Thomas Fritsch

Dieses Lied hatte ich seit meiner Kindheit im Alter von 5-6 Jahren nicht mehr gehört, aber es war immer irgendwie präsent.

Eines Tages mit Anfang 30 beobachtete ich wie vom Haus gegenüber der Nachlass eines alten Mannes für den Sperrmüll auf den Gehsteig gestellt wurde.
Ich erkannte sofort, dass es sich auch um Schallplatten handelte. Hauptsächlich diese bunten Single-Sammelmappen. Und ich hab diese Schätze gerettet.
Dabei waren Originale von Roy Black, Udo Jürgens, Beatles und vielen anderen.
Und - jetzt haltet euch fest, nehmt einen Schluck, ihr werdet es nicht glauben.
So wie ich es nicht zu glauben, geträumt, gehofft, geahnt habe.
Die Single mit Cover von Thomas Fritsch: Wenn der Mondschein nicht so romantisch wär.
Zustand 1 A, anscheinend wenig bespielt. Was hab ich mich damals gefreut.

Natürlich kam sie standesgemäß in eine Rock-Ola Jukebox von 1964. Die war vollgespickt mit den Original-Single der 50er und 60er Jahre.

Ich musste einen Jahre später aus Platzgründen die Jukebox verkaufen, natürlich hatte es auch finanzielle Gründe.
Doch könnte ich mir noch heute wenn es ginge in meinen A.....h beißen, wenn ich daran denke, dass ich alle Platten mit verkauft habe.
Vor allem schmerzt der Verlust dieser einen Single - Ihr ahnt sicherlich, welche ich meine.

Irgendwie fühle ich mich wie Kevin Johnson der 1973 in seinem Lied Rock'n'Roll I gave you the best years of my life
davon erzählt wie er aus der Not heraus seine Gitarre verkaufen musste, die er sich selbst gekauft hatte und damit Chuck Berry und Beatles Songs spielte.
Seine Eltern musste mindestens 50mal seine Repertoire anhören, dass am Anfang aus zwei Liedern bestand.

So jetzt gehe ich wieder in den Stall, morgen ist wieder ein Tag.

Määääähhhhh


Foto von Eren Li von Pexels

Das Bätzale Mäh Donnerstag, 15. Juli 2021 von Das Bätzale Mäh

Streng vertraulich

Geheimnisse teilen

Ich erlebe immer wieder diesen Zwiespalt.

Soll ich meine Geheimnisse teilen oder lieber nicht. Die alles entscheidende Frage für mich lautet aber: Wie?

In wieviel Teile, in gleich große oder unterschiedlich.

Ich denke ein sehr großes Geheimnis sollte ich zunächst in zwei gleich große Hälften teilen.
Für den Anfang sollte das reichen. Eventuell besteht das Geheimnis ohnehin schon aus zwei Teilen, z. B. Mann - Frau, Hund - Katze, Lottogewinn - Offenbacher.

Aber bestimmte Geheimnisse sollte man nicht teilen. Das sind die, die man ohnehin schon mit einem anderen Menschen teilt.
Und der vertraut darauf, dass nicht der klitze kleinste Teil vom Geheimnis abgetrennt wird und womöglich in falsche Hände bzw. Ohren gelangt.

Einige Geheimnisse, die würde ich schon teilen, weil ich es gar nicht aushalte, wenn nur ich sie kenne.

Also wenn ich so ein unglaublich großes und wichtiges Geheimnis irgendwann einmal erfahre, dann werde ich es hier teilen.
Dann fühle ich mich bestimmt besser. In diesem Sinne

mfg

Määäähhhhhh

Foto von Valeriia Miller von Pexels

Das Bätzale Mäh Samstag, 17. Juli 2021 von Das Bätzale Mäh

Rechtzeitig bremsen

Stopp sagen leben

Beim Auto gibt es inzwischen Assistenzsysteme die Auffahrunfälle vermeiden helfen sollen.
Diese Formulierung ist bewusst so gewählt. Was gut gemeint ist, klappt leider nicht immer.

Das gleiche gilt für uns Menschen. Auch in uns gibt es einen Schutzmechanismus, der uns rechtzeitig warnt.
Doch leider ignorieren die meisten die Signale des Körpers und machen weiter wie bisher.

Eines Tages kommt der unvermeidliche sogenannte "Burn-out". Der Körper schaltet um in Notbetrieb und öffnet die Ventile,
die den Druck ablassen.
Wer Glück hat bekommt "nur" einen Hörsturz. Die nächste Stufe sind Schlaganfall oder Herzinfarkt. Von seelischen Defekten will ich
erst gar nicht anfangen. Die kommen automatisch dazu - keine Sorge.

Warum also nicht rechtzeitig die Reißleine ziehen? Zugegebenermaßen hört es leicht an "Stopp" zu sagen.
Das erste Mal tat es noch weh, beim Zweiten nicht mehr so sehr.
Alles kann man lernen. Autodidakten kennen es - Learning by doing heißt die Zauberformel.

Deswegen mein Rat: Öfter mal vorher "Stopp" sagen, bevor der kritische Punkt kommt. Nicht um jeden Preis
für andere funktionieren wollen müssen zu meinen. Es gibt dafür keinen Dank. Es hilft auch keiner.
Jeder muss für sich den geeigneten Ausweg finden. Und den gibt es garantiert für jeden.

Hugh-Määäähhh - ich habe gesprochen

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