Mathematiker-Witze: Top 10


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Wie faengt ein Mathematiker in der Wueste einen Loewen?
Er baut sich einen Kaefig, setzt sich rein und definiert:
- "Hier ist aussen!"

Ein Physikstudent, ein Mathestudent und ein Medizinstudent
bekommen ein Telefonbuch. Was machen sie damit?
Der Physikstudent sagt:
- "Diese Messreihen sind vollkommen zusammenhanglos."
Der Mathestudent sagt:
- "Da kein Zusammenhang zu erkennen ist, handelt es sich um
   Definitionen. Definitionen ohne Beschriebung, was es ist, sind wertlos."
Der Medizinstudent laechelt muede und fragt:
- "Bis wann?"

Ein Bus, der mit zehn Personen besetzt ist, haelt an einer
Haltestelle. Elf Personen steigen aus. Drei Wissenschaftler
kommentieren das Geschehen:
Ein Biologe: "Die muessen sich unterwegs vermehrt haben."
Ein Physiker: "Was solls, zehn Prozent Messtoleranz muessen drin sein."
Ein Mathematiker: "Wenn jetzt einer einsteigt, ist keiner drin."

Drei Maenner flogen einmal in einem Heissluftballon und verirrten
sich in einem Tal. Einer von ihnen sagte:
- "Ich hab eine Idee: Wir rufen um Hilfe und das Echo hier drin
   verstaerkt unsere Stimmen. Dann sind wir bestimmt auch wei-
   ter weg zu hoeren."
Also lehnten sich alle drei ueber den Korbrand und schrien:
- "Hiiiiiiiiiiiiiiiiilfaeaeaeaeaeaeaeaeaeaeae!!!!!!!!!! Wo sind wir???"
15 Minuten spaeter hoerten sie eine Stimme:
- "Haaallooo!!! Ihr seid verloren!"
Einer der Maenner meinte:
- "Das war bestimmt ein Mathematiker."
Die anderen beiden etwas verwirrt:
- "Wieso das?"
- "Aus 3 gruenden: 1. brauchte er eine lange Zeit, um zu ant-
   worten, 2. hat er absolut recht und 3. war seine Antwort
   total ueberfluessig."

Behauptung: Eine Katze hat neun Schwaenze Beweis:
Keine Katze hat acht Schwaenze. Eine Katze hat einen Schwanz
mehr als keine Katze. Deshalb hat eine Katze neun Schwaenze.

Alte Mathematiker sterben nicht - sie verlieren nur einige ihrer Funktionen.

Treffen sich zwei Parallelen im Unendlichen. Sagt die eine:
- "Platz da, oder ich differenzier dich!"
- "Geht nicht, E-Funktion!"
- "Doch! Ich bin d nach dy".

Die Elefantenjagd

MATHEMATIKER jagen Elefanten, indem sie nach Afrika gehen, alles entfernen, was nicht Elefant ist und ein Element der Restmenge fangen.

ERFAHRENE MATHEMATIKER werden zunächst versuchen, die Existenz mindestens eines eineindeutigen Elefanten zu beweisen, bevor sie mit Schritt 1 als untergeordneter Übungsaufgabe fortfahren.

MATHEMATIKPROFESSOREN beweisen die Existenz mindestens eines eineindeutigen Elefanten und überlassen dann das Aufspüren und Einfangen eines tatsächlichen Elefanten ihren Studenten.

INFORMATIKER jagen Elefanten, indem sie Algorithmus A ausführen:
1.) Gehe nach Afrika
2.) Beginne am Kap der guten Hoffnung
3.) Durchkreuze Afrika von Süden nach Norden bidirektional in
    Ost-West-Richtung
4.) Für jeds Durchkreuzen tue:
 a.) Fange jedes Tier, das Du siehst
 b.) Vergleiche jedes gefangene Tier mit einem als Elefant bekannten Tier
 c.) halte an bei Übereinstimmung

ERFAHRENE PROGRAMMIERER verändern Algorithmus A, indem sie ein als Elefant bekanntes Tier in Kairo plazieren, damit das Programm in jedem Fall korrekt beendet wird.

ASSEMBLER-PROGRAMMIERER bevorzugen die Ausführung von Algorithmus A auf Händen und Knien.

SQL-PROGRAMMIERER verwenden folgenden Ausdruck:
SELECT Elefant FROM Afrika.

NATURAL-PROGRAMMIERER
lassen sich von ADABAS einen Elefanten bringen.

LOGO-PROGRAMMIERER
reiten durch Afrika auf ihrer Schildkröte.

COBOL-PROGRAMMIERER tun dies auf einem Dinosaurier. BASIC-

PROGRAMMIERER bevorzugen jedoch einen mit Samt ausgepol-
sterten Einspänner, bei dem die Bremsen ständig angezogen sind.

INGENIEURE jagen Elefanten, indem sie nach Afrika gehen, jedes
graue Tier fangen, das ihnen über den Weg läuft und es als
Elefant nehmen, wenn das Gewicht nicht mehr als 15% von dem eines vorher gefangenem Elefanten abweicht.

WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLER jagen keine Elefanten. Aber sie sind fest davon überzeugt, daß die Elefanten sich selber stellen
würden, wenn man ihnen nur genug bezahlt.

STATISTIKER jagen das erste Tier, das sie sehen n-mal und nennen es Elefant.

UNTERNEHMENSBERATER jagen keine Elefanten. Und viele haben noch niemals überhaupt irgendetwas gejagt. Aber man kann sie stundenweise engagieren, um sich gute Ratschläge geben zu lassen.

SYSTEMANALYTIKER wären theoretisch in der Lage, die Korrelation
zwischen Hutgröße und Trefferquote bei der Elefantenjagd zu be-
stimmen, wenn ihnen nur jemand sagen würde, was ein Elefant ist. 


Entweder ich betreibe Mathematik, dann muss ich die Wirklich-
keit vergessen... oder ich betreibe Physik, dann muss ich die
Mathematik vergessen.


Mathematik-Märchen:

Es war einmal (t = t0) ein huebsches kleines Maedchen mit dem
Namen Polly Nom. Das streunte ueber ein Vektorfeld, bis es an
den unteren Rand einer riesigen singulaeren Matrix kam.
Polly war konvergent, und ihre Mutter hatte ihr verboten,
solche Matritzen ohne ihre Klammern zu betreten. Polly hatte
diesen Morgen gerade ihre Variablen gewechselt und fuehlte sich
besonders schlecht gelaunt. Sie ignorierte diese nicht not-
wendige Bedingung und bahnte sich ihren Weg durch die kom-
plexen Elemente der Matrix. Zeilen und Spalten umschlossen
sie von allen Seiten, an ihre Oberflaechen schmiegten sich
Tangenten. Sie formte sich immer multilinearer.
Ploetzlich beruehrten sie drei Aeste einer Hyperbel an einem
gewissen singulaeren Punkt. Sie oszillierte heftig, verlor
jegliche Orientierung und wurde voellig divergent. Sie erreichte
gerade einen Wendepunkt, als sie ueber eine Quadratwurzel
stolperte, die aus einer Fehlerfunktion herausragte, und
kopfueber einen steilen Gradienten hinunterstuerzte. Einmal mehr
abgeglitten fand sie sich offensichtlich allein in einem
nichteuklidischen Raum wieder. Aber sie wurde beobachtet. Der
glatte Nabla-Operator Curly lauerte rotierend auf ein inneres
Produkt. Als seine Augen ueber ihre kurviglinearen Koordinaten
glitten, blitzte ein singulaerer Ausdruck ueber sein Gesicht.
Ob sie wohl noch immer konvergiert, fragte er sich. Er be-
schloss sie sofort unsittlich zu integrieren. Polly hoerte das
Rauschen eines gewoehnlichen Bruchs hinter sich, drehte sich
um und sah Curly mit extrapolierter Potenzreihe auf sich zu-
kommen. Mit einem Blick erkannte sie an seiner degenerierten
Kegelschnittform und seinen Streutermen, dass er nichts Gutes
im Schilde fuehrte.
- "Heureka", sagte sie schwer atmend.
- "Halloechen", erwiderte er. "Was fuer ein symmetrisches klei-
   nes Polynom du bist. Wie ich sehe, sprudelst du ueber vor
   Secs."
- "Mein Herr", protestierte sie, "bleiben sie mir vom Leibe,
   ich habe meine Klammern nicht an."
- "Beruhige dich, meine Kleine, deine Befuerchtungen sind rein
   imaginaer", sagte unser Operator verbindlich.
- "Ich, ich", dachte sie, "vielleicht ist er am Ende homogen?"
- "Welcher Ordung bist du?" forderte der Rohling jetzt zu
   wissen.
- "Siebzehnter" erwiderte Polly.
Curly blickte luestern drein.
- "Vermutlich hat bis jetzt noch nie ein Operator auf dich
   gewirkt" meinte er.
- "Natuerlich nicht" rief Polly entruestet, "ich bin absolut
   konvergent".
- "Na komm" sagte Curly, "ich weiss ein dezimales Plaetzchen,
   wo ich dir die Beschraenktheit nehmen koennte."
- "Niemals", entruestete sie sich.
- "Div grad", fluchte er mit dem widerlichsten Fluch, den er
kannte. Seine Geduld war am Ende. Curly liebkoste ihre Ko-
effizienten mit einem Logarithmenstab, bis sie voellig potenz-
los ihre Unstetigkeit verlor. Er starrte auf ihre signifikan-
ten Stellen und begann, ihre undifferenzierbaren Punkte zu
glaetten. Arme Polly. Alles war verloren. Sie fuehlte, wie
seine Hand sich ihrem asymptotischen Grenzwert naeherte. Bald
wuerde ihre Konvergenz fuer immer verloren sein. Es gab kein
Erbarmen, Curly war ein zu gewaltiger Operator. Er integrierte
durch Substitution. Er integrierte durch Partialbruchzer-
legung. Dieses komplexe Ungeheuer waehlte sogar einen geschlos-
senen Zugang, um mittels dem Integralsatz zu integrieren.
Welche Schmach, waehrend der ersten Integration schon mehrfach
zusammenhaengend zu sein! Curly operierte weiter, bis er abso-
lut und restlos orthogonal war.
Als Polly an diesem Abend nach Hause kam, bemerkte ihre Mutter,
dass sie an mehreren Stellen gestutzt worden war. Zum Diffe-
renzieren war es jetzt zu spaet. In den folgenden Monaten nahm
Polly monoton ab. Schliesslich blieb nur noch eine kleine
pathologische Funktion uebrig, die ueberall irrationale Werte
annahm und endlich dem Wahnsinn verfiel.
Die Moral von unserer kleinen, traurigen Geschichte:
Wenn Sie Ihre Ausdruecke konvergent halten wollen, geben Sie
ihnen nicht einen einzigen Freiheitsgrad.

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