Mathematiker-Witze
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Grosser wissenschaftlicher Kongress in Wien.
Je eine Delegation Mathematiker und Maschinenbauer fahren von Linz weg mit dem Zug.
Die Mathematiker erscheinen eine Stunde vorher am Bahnhof rechnen herum
und optimieren schließlich die Kombinationen aus Gruppen- und Studenten-Tarifen und
kaufen sich dann jeder eine Karte.
Die Maschinenbauer schicken einen Studenten zum Schalter, und der kauft
dann eine Karte.Alle betreten den Zug, es erscheint der Schaffner.
Während die Karten der Mathematiker kontrolliert werden, schliessen sich
die Maschinenbauer in der Toilette ein.
Der Schaffner klopft an die Türe und zieht zufrieden weiter, nachdem
eine Karte unter der Türe durchgeschoben wurde.
Für den Rückweg kaufen die lernfähigen Mathesen natürlich auch nur ein Ticket.
Doch die Maschinenbauer kaufen diesmal gar keine Karte.
Der Schaffner erscheint in Sichtweite, und die Mathematiker stürmen die Toilette.
Gemächlich folgt ihnen ein Maschinenbauer.
Er klopft an die Tür und schreit  "Ham' Sie an Fahrschein?" ........

Fahren drei im Zug durch Schottland und sehen ein schwarzes Schaf.
Einer von den dreien ist Ingenieur, er meint:
- "Alle Schafe in Schottland sind schwarz."
Der zweite ist Physiker. Sein Kommentar:
- "Es gibt in Schottland schwarze Schafe."
Der dritte ist Mathematiker:
- "Es gibt in Schottland mindestens ein Schaf, das fuer mindestens
drei von uns auf mindestens einer Seite schwarz erscheint."
Fahren zwei Informatiker im Auto (durch Schottland, natuerlich),
ploetzlich faellt der Motor aus (sonst waer's kein Witz).
Der eine:
- "Mist, ein Bug im Betriebssystem."
Der andere:
- "Komm, wir steigen aus, machen alle Tueren einmal auf und zu.
   Vielleicht geht's dann wieder."
Stelle ein paar Personen die Frage: "Was ist 2*2" und
Du wirst folgende Antworten erhalten:
- Der Ingenieur zueckt seinen Taschenrechner, rechnet ein
  bisschen und meint schliesslich: "3,999999999"
- Der Physiker: "In der Groessenordnung von 1*10^1"
- Der Mathematiker wird sich einen Tag in seine Stube verziehen
  und dann freudestrahlend mit einen dicken Buendel Papier
  ankommen und behaupten: "Das Problem ist loesbar!"
- Der Logiker: "Bitte definiere 2*2 praeziser."
- Der Hacker bricht in den NASA-Supercomputer ein und laesst den rechnen.
- Der Psychiater: "Weiss ich nicht, aber gut, das wir darueber
  geredet haben..."
- Der Buchhalter wird zunaechst alle Tueren und Fenster schliessen,
  sich vorsichtig umsehen und fragen: "Was fuer eine Antwort wollen Sie hoeren?"
- Der Jurist: "4, aber ich ich weiss nicht, ob wir vor Gericht
  damit durchkommen."
- Der Politiker: "Ich verstehe ihre Frage nicht..."
Drei Angestellte einer Firma, ein Ingenierur, ein Physiker und
ein Matehamtiker, wohnen in einem Hotel waehrend eines technischen
Seminars. Eines Nachts wacht der Ingenieur auf und riecht Rauch.
Er geht raus in den Gang und sieht ein Feuer, also nimmt er
einen Eimer aus seinem Zimmer, fuellt ihn mit Wasser und loescht das
Feuer. Dann geht er zurueck ins Bett.
Spaeter wacht der Physiker auf und riecht Rauch. Er oeffnet die
Tuer und sieht ein Feuer im Gang. Er geht zum naechsen Feuerloescher
und nachdem er die Flammengroesse, Ausbreitungsgeschwindigkeit,
Abstand, Gasruck im Loescher, usw. berechnte hat, loescht er das
Feuer mit minimlem Aufwand von benoetiger Energie.
Schliesslich wacht der Mathematiker ebenfalls auf und riecht Rauch.
Er geht auf den Gang, sieht das Feuer und den Feuerloescher. Er
denkt einem Moment nach und meint: "Ah, das Problem ist loesbar."
und geht zu Bett.
Muendliches Abitur in Physik. Der erste Schueler kommt rein und
wird von dem Pruefer gefragt:
- "Was ist schneller, das Licht oder der Schall?"
Antwort: "Der Schall natuerlich!"
Pruefer:  "Koennen Sie das begruenden?"
Antwort: "Wenn ich meinen Fernseher einschalte, kommt zu erst
   der Ton und dann das Bild."
Pruefer:  "Sie sind durchgefallen. Der naechste bitte."
Der naechste Schueler kommt rein und bekommt die gleiche Frage gestellt.
Antwort: "Das Licht natuerlich!"
Pruefer :  (erleichtert ueber die Antwort) "Koennen Sie das auch begruenden?"
Antwort: "Wenn ich mein Radio einschalte, dann leuchtet erst das
          Laempchen und dann komt der Ton."
Pruefer : "RAUS! Sie sind auch durchgefallen! Rufen Sie den letzten
          Schueler rein!"
Zuvor holt sich der Lehrer eine Taschenlampe und eine Hupe. Vor
dem Schueler macht er die Taschenlampe an und gleichzeitig hupt  er.
Pruefer:  "Was haben Sie zuerst wahrgenommen, das Licht oder den Schall?"
Schueler: "Das Licht natuerlich."
Pruefer:  "Koennen Sie das auch begruenden?"
Schueler: "Na klar! Die Augen sind doch weiter vorne als die Ohren."
Das Problem: Sperre einen Experimentalphysiker, einen theore-
tischen Physiker und einen Mathematiker mit einer Dose in einen
Raum. Wie geht die Dose auf?
- Der Experimentalphysiker macht es mit Gewalt. Er wirft die
  Dose gegen die Wand, tritt drauf etc. Irgendwann geht sie kaputt.
- Der theoretische Physiker rechnet und kommt zu dem Ergebnis 'Es geht.'
- Der Mathematiker ist nach einigen Tagen verhungert. Man findet
  auf die Wand geschrieben:
  'Angenommen, die Dose waere offen...'
Verschiedene Studenten werden zu folgendem Problem konsultiert:         'Beweise, dass alle ungeraden natuerlichen Zahlen  Primzahlen sind.' Nun, der erste studiert Mathematik:
- "Hmmm, 1 ist eine Primzahl, 3 ist Prim, 5 ist Prim und nach
   dem Prinzip der vollstaendigen Induktion sind alle ungeraden
   natuerlichen Zahlen Primzahlen." Ein Physikstudent will sich mal an der Sache versuchen:
- "Also ich beweis das ganze mal mit einer Versuchsreihe:
   1 ist Prim, 3 ist Prim, 5 ist Prim, 7 ist Prim, 9 ist -
   aeh - ein Experimentierfehler, 11 ist Prim, 13 ist Prim...
   stimmt!" Der Dritte studiert Ingenieurwissenschaft:
- "Also irgendwie kann das doch nicht stimmen... Mal sehn:
   1 ist Prim, 3 ist Prim, 5 ist Prim, 7 ist Prim, 9 ist...
   9 ist... na, bei einer gewissen Fehlertoleranz ist 9 eine
   Primzahl, 11 ist Prim, 13 ist Prim... Tatsache, stimmt." Jetzt versucht sich ein Informatikstudent an der Sache:
- "Naja, ihr wart zwar nah dran, aber ich hab grad ein C-Pro-
   gramm geschrieben, das den richtigen Beweis liefert."
Er geht zum Terminal und startet sein Programm. Waehrend er
die Ausgabe auf dem Schirm abliest, sagt er:
- "'1 ist Prim, 1 ist Prim, 1 ist Prim, 1 ist Prim'..." Ein zweiter Informatikstudent meint darauf:
- "Ach, was! C! Das ist die falsche Sprache. Ich probiers mal
   mit UNIX und PASCAL. Mal sehen:
   '1 ist Prim, 3 ist Prim, 5 ist Prim, 7 ist Prim, 9 ist'...
   Scheisse: 'segmentation fault: core dumped'..." Und zu guter Letzt meint ein Jurist:
- "Sacht ma', Jungs, was macht Ihr Euch es denn so schwer?
   Nehmen wir doch mal 1. Das ist eine Primzahl. Da ham wa
   doch unseren Praezedenzfall..."
Pruefungstag in Physik. Auf der Heizung liegt ein Ziegelstein.
Der Pruefling betritt den Raum.
Der Pruefer fragt: "Warum ist der Stein auf der der Heizung
                   abgewandten Seite waermer?"
Pruefling: "Aehh [stammel], vielleicht wegen Waermeleitung und so?"
Pruefer: "Nein, weil ich ihn gerade umgedreht habe."
Informatiker sind die besten Ueberlebenskuenstler Man stelle sich einmal einen Informatiker im tiefsten Winter
in einem dunklen Wald von hungrigen Woelfen gejagt vor. Hier
ist der Informatiker geradezu in seinem Element. Er steht
naemlich vor einem Problem, und solche zu loesen hat er ja waeh-
rend seines Studiums sehr ausfuehrlich und muehsam erlernt. Das
Problem ist zwar bereits gegeben, aber irgendwann einmal hat
er vor langer, langer Zeit gelernt, dass ein Problem erst spe-
zifiziert sein will. Er beginnt also:
Gegeben:    Landschaft mit 1 Informatiker und n Woelfen, n aus NAT
Gesucht:    Landschaft mit 1 Informatiker und keinen Woelfen
Loesungsweg: Woelfe mit einem Pruegel verjagen.
Sicher kann sich unser Informatiker denken, dass das Problem
nicht einfach zu loesen ist. Also beginnt er, es in Teilpro-
bleme zu zerlegen. Etwa in n Teilprobleme:
        fuer alle i aus (1..n): den Wolf i verjagen.
Nun ist unser Informatiker uebergluecklich. Er benutzt eine
simple FOR...NEXT-Schleife, in der er nacheinander die n Teil-
probleme loest und somit seine Teilloesungen sogar schon zu
einer Gesamtloesung zusammengesetzt hat. Dass der Algorithmus
korrekt ist und terminiert, hat unser Informatiker schnell
bewiesen. Was nun weiter geschieht, ist typisch, wenngleich
es zwei Moeglichkeiten gibt.
Fall 1 - Wir haben einen Durchschnittsinformatiker vor uns.
In Ermangelung eines Rechners benutzt er sich selbst als Ma-
schine und laesst das Programm auf sich ablaufen. Er beginnt
damit, den Wolf Nr. 1 zu verjagen, kommt zu Wolf Nr. 2, doch
spaetestens jetzt hat ihn ein Wolf, der laut Algorithmus noch
gar nicht an der Reihe ist, ins Bein gebissen, worauf er in
Panik geraet, das ganze schoene formale Denken vergisst und ein-
fach instinktiv die Flucht ergreift. Spaeter dann, wenn er in
Sicherheit ist und wieder klar denken kann, bricht eine ganze
Welt in ihm zusammen. Dies kommt davon, wenn man sich als
Durchschnittsinformatiker mit praktischen Problemen beschaeftigt.
Fall 2 - Ganz anders, wenn wir einen hochbegabten, mathema-
  tisch besonders geschulten Informatiker aus Karlsruhe
  in die Wildnis schicken, der schon nach dem 3. Se-
  mester das Vordiplom und nach dem 7. das Hauptdiplom gemacht hat.
Er sieht zwar n Woelfe, zweifelt jedoch daran, dass die Zahl der
Woelfe ohne sein Zutun konstant bleiben wird. Es koennten ja
waehrend des Verjagens eine noch nicht verjagte Woelfin Junge
werfen. Um den Aufwand des Woelfeverjagens unter diesem Aspekt
abzuschaetzen, muss zuerst eine Differentialgleichung geloest
werden, ganz abgesehen davon, dass das Problem neu spezifiziert
werden muss. Mit Erschrecken stellt unser Informatiker fest,
dass ab einem bestimmten n der Algorithmus nicht mehr terminiert
(es werden in gleicher Zeit mehr Junge geworfen, als er Woelfe
verjagen kann). Er wird also eine neue Spezifikation vornehmen.
Gegeben:    Ort a mit n Woelfen und 1 Informatiker, ein Ort b;
Gesucht:    Ort a mit n+k Woelfen (k ist die Anzahl der zwi-
            schenzeitlich geborenen Woelfe), ein Ort b ohne
            Woelfe mit mindestens einem Informatiker.
Loesungsweg: Flucht von Ort a nach Ort b.
Nach Ausfuehrung seines Algorithmus trifft er dann auf unseren
Durchschnittsinformatiker, der wahrscheinlich auf eine Baum-
spitze gefluechtet ist, wohin er sich eilends auch begibt und
wartet, bis die Woelfe wieder abziehen. Sind die Woelfe erst weg,
so werden sich beide Informatiker schnell darueber einig, dass
man den Baum am besten per rekursivem Abstieg herunterkommt.
Da sie lange auf dem Baum sassen, waren sie stark durchgefroren.
Doch zum Glueck kam ihnen eine alte Algorithmenentwurfsmethode
entgegen, und eine alte Axt, die herumlag, entpuppte sich als
ein ausgezeichnetes Programmierwerkzug.
Am Anfang, als die Welt geschaffen wurde, dachte sich Gott,
er muesse doch etwas erfinden, um die Leute zu beschaeftigen,
und er erfand die Arbeit. Nun durfte jeder Arbeitsfaehige sich
seine Lieblingsarbeit aussuchen. Nur zwei Maenner wussten nicht,
was sie machen sollten. Da stellte ihnen Gott zwei Aufgaben:
Er schickte jeden von ihnen in einen Raum, in dem ein Herd und
ein Tisch stand, und auf dem Tisch ein Topf mit Wasser. Die
Aufgabe war nun, das Wasser zum kochen zu bringen. Beide
stellten den Topf auf den Herd und schalteten selbigen an.
Darauf kamen sie in einen zweiten Raum, der sich vom ersten
dadurch unterschied, dass der Topf auf dem Boden stand. Die
Aufgabe hier war immer noch die gleiche.
Der erste Mann nahm den Topf vom Boden und stellte ihn auf
den Herd, wo er das Wasser zum Kochen brachte. Darauf nannte
Gott ihn einen Ingenieur, weil er die Faehigkeit hatte, jedes
Problem individuell zu loesen.
Der zweite Mann stellte den Topf zuerst auf den Tisch und
vollzog dann die gesamte Prozedur aus dem ersten Raum nochmal.
Er wurde Mathematiker, weil er ein Problem auf ein schon frue-
her geloestes zurueckfuehrte.
Ein grosser englischer Mathematiker (Sorry, aber die Pointe
klappt nur auf Englisch) behauptete einmal, er koenne alles
beweisen, wenn 1+1=1 gegeben waere.
Nun sagte jemand, er solle beweisen, dass er der Papst sei.
Die Antwort:
- "I am one. The Pope is one. Therefore, the Pope and I are one."
Zwei Mathematiker in einer Bar:
Einer sagt zum anderen, dass der Durchschnittsbuerger nur wenig
Ahnung von Mathematik hat. Der zweite ist damit nicht einver-
standen und meint, dass doch ein gewisses Grundwissen vorhanden ist.
Als der erste mal kurz austreten muss, ruft der zweite die
blonde Kellnerin, und meint, dass er sie in ein paar Minuten,
wenn sein Freund zurueck ist, etwas fragn wird, und sie moege
doch bitte auf diese Frage mit 'ein Drittel x hoch drei' antworten.
Etwas unsicher bejaht die Kellnerin und wiederholt im Weggehen
mehrmals: "Ein Drittel x hoch drei..."
Der Freund kommt zurueck und der andere meint:
- "Ich werd Dir mal zeigen, dass die meisten Menschen doch was
   von Mathematik verstehen. Ich frag jetzt die blonde Kell-
   nerin da, was das Integral von x zum Quadrat ist."
Der zweite lacht bloss und ist einverstanden.
Also wird die Kellnerin gerufen und gefragt, was das Integral
von x zum Quadrat sei. Diese antwortet:
- "Ein Drittel x hoch drei."
Und im Weggehen dreht sie sich nochmal um und meint:
- "Plus c."
Ein Ingenieur, ein Mathematiker und ein Physiker stehen am
Fahnenmast der Uni, als ein Professor fuer Englisch vorbei kommt. Er fragt:
- "Was machen Sie denn hier?"
- "Wir haben den Auftrag bekommen, die Hoehe der Fahnenstange
   zu ermitteln", antwortet einer, "und wir ueberlegen gerade,
   mit welchen Formeln man sie berechnen kann."
- "Moment!" sagt der Englischprofessor. Er zieht die Fahnen-
stange aus der Halterung, legt sie ins Gras, laesst sich ein
Bandmass geben und stellt fest:
- "Genau sieben Meter."
Dann richtet er die Stange wieder auf und geht weiter.
- "Philologe!" hoehnt der Mathematiker. "Wir reden von der
   Hoehe, und er gibt uns die Laenge an."
Ein Mathematiker ist ein Geraet, das Kaffee in Behauptungen umwandelt.
Algebraische Symbole werden benutzt, wenn man nicht mehr weiss,
worueber man redet.
Was ist Pi?
Mathematiker: "Pi ist die Zahl, die das Verhaeltnis zwischen
        Kreisumfang und -durchmesser angibt."
Physiker: "Pi ist 3.1415927 plus oder minus 0.000000005."
Ingenieur: "Pi ist ungefaehr 3."
Es waren einmal 3 Wissenschaftler, die keine laufenden Projekte
hatten. Sie haben sich daher, nach langer Debatte, darauf ge-
einigt den Einfluss von Verstopfung an Schweinen zu untersuchen.
Also beschafftten sie sich ein Schwein und verstopften sein
Hinterteil mit einem Korken.
Nun fuetterten sie das Schwein jeden Tag, wogen und vermassen es,
bis es nach einem Monat ungefaehr so gross wie eine Kuh war.
Nicht, dass das Schwein Schaeden dadurch davongetragen haette.
Es lebte noch, frass fleissig weiter und wuchs von Tag zu Tag.
Es war aber so, dass das Schwein zu gross fuer das Labor wurde,
also entschieden die Wissenschaftler, das Schwein nach draussen
zu verlagern und das Experiment dort weiterzufuehren.
Nach ein paar Monaten hatte das Schwein nunmehr die Groesse eines
Elefanten. Es lebte aber noch und frass fleissig. Die Wissen-
schaftler wollten nun das Experiment eigentlich nicht weiter-
fuehren und entschieden, den Korken zu entfernen und alles
einzustellen. Nur keiner der drei wollte derjenige sein, der
den Korken entfernen sollte.
Es wurde dann entschieden, einen Affe darauf zu tranieren, den
Korken zu entfernen. Also wurde ein Affe herangeschafft und
traniert, wodurch noch ein paar Monate ins Land gingen, waeh-
renddessen das Schwein fleissig weiterfrass und groesser wurde.
Endlich war den Tag gekommen, die drei Wissenschaftler gingen
mit Affe und Leiter (weil das Schwein mittlerweile mehr als
doppelt so gross wie ein Elefant war) auf das Feld. Sie stell-
ten den Affen oben auf die Leiter und entfernten sich.
Nach 20 Metern meinte der erste Wissenschaftler, es sei weit
genug. Die anderen beiden entfernten sich jedoch weiter, der
eine auf 50 und der letzte auf 100 Meter Entfernung.
Als alle bereit waren, gab der erste Wissenschaftler dem Affen
ein Zeichen und es kamm ein SCHWALL von Schweinemist. Der
dritte stand bis ueber die Fuesse darin. Als er es endlich ge-
schafft hatte, seinen Kollegen zu befreien, der bis zum Brust-
korb eingeschlossen war, machten sich die beiden gleich dran,
auch den letzten zu befreien, der nicht mehr zu sehen war.
Als dies geschehen war, fanden sie den ersten Wissenschaftler,
der geradezu hysterisch von einem Lachkrampf geschuettelt wur-
de. Dies konnten sie nun ueberhaupt nicht verstehen und fragten
ihn, als er sich beruhigt hatte, was denn so komisch daran
sei, bis ueber den Hals in Schweinemist zu stehen. Darauf der
Wissenschaftler:
- "Ihr haettet den Gesichtsausdruck von dem Affen sehen sollen!"

Wie fängt man einen Löwen in der Wüste ! MATHEMATISCHE METHODEN 1. Die Hilbertsche oder axiomatische Methode.
Man stellt einen Käfig in die Wüste und führt folgendes Axiomensystem ein:
 Axiom 1: Die Menge der Löwen in der Wüste ist nicht leer.
 Axiom 2: Sind Löwen in der Wüste, so ist auch ein Löwe im Käfig.
Schlußregel: Ist p ein richtiger Satz, und gilt 'wenn p so q',
so ist auch q ein richtiger Satz.
Satz: Es ist ein Löwe im Käfig. 2. Die geometrische Methode.
Man stelle einen zylindrischen Käfig in die Wüste.
 1. Fall: Der Löwe ist im Käfig. Dieser Fall ist trivial.
 2. Fall: Der Löwe ist außerhalb des Käfigs. Dann stelle man
  sich in den Käfig und mache eine Inversion an den Käfigwänden.
Auf diese Weise gelangt der Löwe in den Käfig und man selbst nach draußen. Achtung: Bei Anwendung dieser Methode ist dringend darauf zu
achten, daß man sich nicht auf den Mittelpunkt des Käfigbodens
stellt, da man sonst im Unendlichen verschwindet. 3. Die Bolzano-Weierstraß-Methode.
Wir halbieren die Wüste in Nord-Süd Richtung durch einen Zaun.
Dann ist der Löwe entweder in der westlichen oder östlichen
Hälfte der Wüste. Wir wollen annehmen, daß er in der westlichen
Hälfte ist. Daraufhin halbieren wir diesen westlichen Teil durch
einen Zaun in Ost-West Richtung.
Der Löwe ist entweder im nörlichen oder im südlichen Teil. Wir
nehmen an, er ist im nördlichen. Auf diese Weise fahren wir fort.
Der Durchmesser der Teile, die bei dieser Halbiererei entstehen,
strebt gegen Null. Auf diese Weise wird der Löwe schließlich von
einem Zaun beliebig kleiner Länge eingegrenzt. Achtung: Bei dieser Methode achte man darauf, daß das schöne Fell
des Löwen nicht beschädigt wird. 4. Die funktionalanalytische  Methode.
Die Wüste ist ein separabler Raum. Er enthält daher eine ab-
zählbar dichte Menge, aus der eine Folge ausgewählt werden
kann, die gegen den Löwen konvergiert. Mit einem Käfig auf dem
Rücken springen wir von Punkt zu Punkt dieser Folge und nähern
uns so dem Löwen beliebig genau. 5. Die topologische Methode.
Der Löwe kann topologisch als Torus aufgefaßt werden. Man trans-
portiere die Wüste in den vierdimensionalen Raum. Es ist nun
möglich, die Wüste so zu deformieren, daß beim Rücktransport in
den dreidimensionalen Raum der Löwe verknotet ist. Dann ist er hilflos. 6. Die Banachsche oder iterative Methode.
Es sei f eine Kontraktion der Wüste in sich mit Fixpunkt x0.
Auf diesen Fixpunkt stellen wir den Käfig. Durch sukzessive Iteration
 W(n+1) = f (W(n)),   n=0,1,2,...  ( W(0)=Wüste )
wird die Wüste auf den Fixpunkt zusammengezogen. So gelangt der
Löwe in den Käfig. PHYSIKALISCHE  METHODEN: 7. Die Newtonsche Methode.
Käfig und Löwe ziehen sich durch die Gravitationskraft an. Wir
vernachlässigen die Reibung. Auf diese Weise muß der Löwe
früher oder später im Käfig landen. 8. Die Heisenberg-Methode.
Ort und Geschwindigkeit eines bewegten Löwen lassen sich nicht
gleichzeitig bestimmen. Da bewegte Löwen also keinen physikalisch
sinnvollen Ort in der Wüste einnehmen, kommen sie für die Jagd
nicht in Frage. Die Löwenjagd kann sich daher nur auf ruhende
Löwen beschränken. Das Einfangen eines ruhenden, bewegungslosen
Löwen wird dem Leser als Übungsaufgabe überlassen 9. Die Einsteinsche oder relativistische Methode.
Man überfliege die Wüste mit Lichtgeschwindigkeit. Durch die
relativistische Längenkontraktion wird der Löwe flach wie Papier.
Man greife ihn, rolle ihn auf und mache ein Gummiband herum.
(Dämliche Bemerkung eines Physikers zur Heisenberg-Methode:
 Ort und Geschwindigkeit eines ruhenden, bewegungslosen Löwen
 lassen sich schon gleich überhaupt nicht gleichzeitig bestimmen,
 so daß selbiger erst recht nicht für die Jagd in Frage kommt.
 Schade eigentlich...) 

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