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Märchen modern

                Blumenpflueckverbotes einem polizeilich nicht gemeldeten Wolf ohne
                festem Wohnsitz. Dieser verlangete in unberechtigter Amtsanmabung
                einsichtnahme in das zu Transportzwecken von Konsumgutern dienende
                Korbbehaeltnis und traf in Toetungsabsicht die Feststellung, das die R.
                zu ihrer verschwaegerten und verwandten, im Baumbestand angemieteten
                Grossmutter eilends war.
                Da wolfseits Verknappungen auf dem Ernaehrungssektor vorherrschend
                waren, fasste er den Beschluss, bei der Grossmutter der R. unter Vorlage
                falscher Papiere vorsprachig zu werden. Weil dieselbe wegen Augenleidens
                krankgeschrieben war, gelang dem in Fressvorbereitung befindlichen
                Untier die diesfallsige Taeuschungsabsicht, worauf er unter
                Verschlingung der Bettlaegerigen einen Strafbaren Mundraub ausfuehrte.
                Ferner taeuschte er bei der spater eintreffenden R. seine Identitaet mit
                der Grossmutter vor, stellte derselben nach und durch zweitverschlingung
                der R. seinen Toetungsvorstz erneut unter Beweis.
                Der sich auf einem Dienstgang befindliche Waldbeamte B. vernahm
                verdaechtige Schnarchgeraeusche und stellte deren Urheberschaft seitens
                des Tiermaules fest. Er reichte bei seiner vorgesetzten Dienststelle ein
                Toetungsgesuch ein, das dortseits zuschlaegig beschieden und bezuschusst
                wurde. Nach Beschaffung einer zu Jagdzwecken zugelassenen Pulverschiess-
                vorrichtung gab er in wahrgenommener Einflussnahme auf das Raubwesen
                einen Schuss ab. Dieses wurde nach Empfangnahme des Geschosses ablebig.
                Die Inaugenscheinnahme des Getoeteten weckte in dem Schussgeber die
                Vermutung, wonach der Leichnam Personen beinhalte. Zwecks dies-
                bezueglicher Feststellung oeffnete er unter zuhilfenahme eines Messers
                das Tier zur Einsichtnahme und stiess hierbei auf die noch am Leben
                seiende R. nebst Grossmutter.
                Durch die unverhoffte Wiederbelebung bemaechtigte sich beider Personen
                ein gesteigertes amtlich nicht zugelassenes Lebensgefuehl, dem sie durch
                groben Unfug, oeffentliches Aergernis erregenden Laerm und Nicht-
                beachtung anderer Polizeiverordnungen Ausdruck verliehen, was ihre
                Haftpflichtmachung zur Folge hatte. Der Vorfall wurde von den
                kulturschaffenden Gebruedern Grimm zu Protokoll genommen und bekinderten
                Familien in Maerchenform zustellig gemacht.
                Wenn die beteiligten nicht durch Hinscheid abgegangen und in Fortfall
                gekommen sind, sind sie derzeitig noch lebhaft.

                Das Rauchermaerchen

                Es war einmal vor vielen, vielen Jahren,, in einem fernen, fernen
                Land, man nannte es jenseits von ATTIKA. An einem schoenen Sommermorgen
                beschloss Johann, ein Meister des Roulettes, seine Freunde duerften auch
                JOHN PLAYER zu ihm sagen, einen Ausflug in die Wueste zu machen. Johann
                Player, ein ueberaus vornehmer Mann, war eine englische Adelsgroesse aus
                dem Hause KINGSIZE, so eine Art LORD. An diesem Morgen war der LORD
                EXTRA frueh aufgestanden, er sattelte sein Lastentier und ritt los. Er
                war schon zwei Stunden unterwegs, da passierte es: Weil es ihm zu
                langsam ging, peitschte er auf sein Lastentier ein und verlangte:
                MERRITT! Und ploetzlich: Sein Kamel fiel TEERmassen ueber einen Stein und
                der Lord in hohem Bogen in den gluehenden STEYVESANT. Das Kamel war so
                erschoepft und zu keinem weiteren Schritt mehr imstande, wo es doch
                schon bei der letzten ERNTE 23 Kilo abgenommen hatte. Der Lord stand
                aber jetzt nicht nur dumm da, er stand DAVIDOFF. Aber er dachte sich:
                Hilf Dir selbst, DUNHILLft Dir Gott! Und er machte sich auf den Weg.
                Zu seinen Glueck dauerte es nicht lang, bis er auf eine fruchtige
                GOULOISE traf. Am grossen Erfrischungs- wasserloch erblickte er ein
                wunderschoenes Maedchen, die Tochter eines dampfenden ROTH HANDLErs .
                Sofort verliebte er sich in sie und sagte: Ich HB Dich lieb. Der
                Gedanke, die Frau eines Lords zu sein, gefiel ihr. Es war richtig
                MARLBOROmantisch. Am Anfang wollte sie nur schmusen, aber R6. Doch es
                blieb ihr keine andeREVALL. Und er dachte sich: Was mach' ich jetzt,
                wenn mein LUCKY STRIKEd. Und so hatten sie bald zwei Kinder, die
                hoerten auf die Namen NIKO und TINA. Alle lebten gluecklich bis ans Ende
                ihrer Tage und WINDSOR nicht gestorben sind, dann rauchen sie noch
                heute!

http://www.udo-woehrle.de/witze/Witzebox/MEHR_MAERCHEN.HTM[25.02.2017 10:49:43]
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