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Das Leben des Brian - Life of Brian

                                           
-Nein. Das ist ein Zeichen, daá wir an ... denken muessen. Nicht
an
                                            
die Sinne des Leibes sondern an die Dinge des Gesichtes und des,
aeh,
                                            
wie? Des... des Kopfes...
                                      -Folget der Flache.
Der heiligen Flasche von Jerusalem.
                                            
-Haltet den Schuh hoch, wie er es uns befohlen hat...
                                          -Es
ist eine Sandale.
                                            
-Haltet den Schuh hoch...
                                          -Es
ist eine Sandale!!!
                                      -Werft sie hinfort!

                                          -Zieht
sie an! Und du, verschwinde!
                                         -Nehmt
die Sandale und folgt ihm.
                                      ---(Schrei)
                                           
-Halt. Wartet. Lasst uns, lasst uns flattern. Ja. Er kommet zu
uns.
                                            
Laát die Saat des Grabes...
                                      

                                     15. Szene: Die Menge
holt Brian ein.
                                               
Charakter: Brian, die Menge, Schweige-Geluebde Kerl

                                     ---Da rennt er! Warte!
Warte!

                                     -Hey. Gibt es noch einen
anderen Weg nach unten? Gibt es einen anderen
                                      Pfad hinunter zum Fluá?

                                      -Mmm! Mmm!
                                     -Bitte bitte hilf mir, ich
muá unbedingt...
                                      ---Meister! Meister!

                                      -Au! Mein Fuá! Au!

                                     -Schsch!
                                      -Mmmm! Verdammt,
verdammt, verdammt!
                                     -Es tut mir leid. Scht!

                                      -Verdammt verdammt
verdammt!
                                     -Es tut mir leid. Pscht.

                                      -Wirst du wohl mit
dem Pscht aufhoeren! 18 Jahre voelligen Schweigens und
                                      du pschst mich an.

                                     -Was?
                                      -Ich habe mein
Geluebde 18 Jahre lang gehalten und nicht ein einziger
                                       erkennbarer
artikulierter Laut ist ueber meine Lippen gekommen. Hhhh.
                                     -Dann schaffst du es
vielleicht nochmal fuer fuenf Minuten...
                                      -Jetzt ist sowieso
alles egal. Jetzt kann ich mich ruhig ins Vergnuegen
                                       stuerzen. Manchmal
in dieses letzten 18 Jahren habe ich mir gewuenscht zu
                                       rufen  und zu
singen und meinen Namen laut hinauszuschreien. Oh ich lebe!

                                     -Pscht!
                                      -Hava Nagila!
                                     -Pschscht!
                                      -Hava! Oh ich lebe!
Halouoouuo. Oh ich lebe! Hallo ihr Baeume, hallououo.
                                       Lass mich doch, lass
mich doch. Ich lebe! Hava Nagila. Hava.
                                      ---Meister! Meister!
(schrei)
                                       -Sprich, sprich zu
uns, Meister. Sprich zu deiner Fe..
                                      ---Pssst!!!
                                     -Ihr sollt Fortgehen!

                                      ---Er hat uns
gesegnet!
                                       -Wie sollen wir denn
fortgehen, Meister?
                                     -Nun, geht einfach nur weg.
Lasst mich in Ruhe.
                                        -Gib uns ein
Zeichen!
                                       -Er hat uns doch ein
Zeichen gegeben. Er hat uns an diesen Ort gefuehrt.
                                     -Nein. Ich hab euch nicht
hergebracht. Ihr seid mir einfach gefolgt.
                                        -Oh, es ist
trotzdem ein gutes Zeichen. Es haelt jeden Vergleich aus.
                                       -Meister. Dein Volk
ist Millionen Meilen gewandert um bei dir zu sein.
                                        Es ist muede
und hat nicht zu Mittag gegessen.
                                     -Es ist nicht meine Schuld,
daá ihr nicht zu mittag gegessen habt.
                                       -Es gibt keine
Nahrung in diesem hohen Gebirge.
                                     -Und was ist mit dem
Wachholderbusch dortdrueben?
                                      ---Ein Wunder!

                                        -Nur durch
sein Wort hat er den Busch Fruechte tragen lassen. Seht ihr

                                         das?

                                       -An dem
Wacholderbusch sind Wacholderbeeren.

http://www.udo-woehrle.de/witze/Witzebox/LIFE_OF_BRIAN.HTM[25.02.2017 10:48:48]
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